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»ICH BIN ES MIR WERT«

Theaterprojekt

 

SEEDINGART ERMÖGLICHT DAS THEATERPROJEKT „ICH BIN ES MIR WERT"

Theaterpädagogisches Projekt an der Mittelschule Gassergasse, Wien 5
Ab September 2015

Leitung: Maxi Neuwirth - Schauspielerin, Musicaldarstellerin und Theaterpädagogin
Michaela  Wistawel - Kunst & Gestaltungstherapeutin

Projektbeschreibung

Wer nicht an sich glaubt, nicht seine Möglichkeiten kennt und die eigene Ausdrucksfähigkeit noch nicht entdeckt hat, wird in seinem Leben an viele Grenzen stoßen. Dieses besondere und von seedingart unterstützte Theaterprojekt für Schüler ab 12 Jahren soll die persönliche Entwicklung fördern und Jugendliche in ihrer Identitätsfindung unterstützen.

Das Team

Kunsttherapeutin Michaela Wistawel, Schauspielerin Maxi Neuwirth und die Vertrauenslehrerin Verena Ruehs - arbeiten mit den SchülerInnen in einem geschützten Rahmen an Theaterprojekten. Im Vordergrund stehen die Bedürfnisse und Anliegen der Jugendlichen. Viele SchülerInnen dieser Schule kommen aus sozial und -emotional verarmten Strukturen mit Migrationshintergrund.

Ziel

ist es, die Jugendlichen zu inspirieren und sie für eine kontinuierliche kreative Zusammenarbeit zu begeistern. Ein Theaterstück am Schuljahresende ist für diese Kinder ein großer Schritt und eine nachhaltig positive Erfahrung. Gemeinsam ein Stück zu entwickeln, Texte zu verfassen, das Bühnenbild zu entwerfen und herzustellen, Kostüme zu nähen und ein Teil des Ganzen zu sein fördert die Teamfähigkeit und hebt kulturelle Barrieren auf. Eine Gemeinschaftsproduktion an der Alle teilhaben können egal aus welcher nationalen Kultur sie ursprünglich kommen. Ein Stück mit dem sich alle Mitwirkenden identifizieren können.

Theaterspiel ist ein Medium, das ein hohes Maß an Selbstkonfrontation mit sich bringt. Gearbeitet wird mit den SchülerInnen an der Körpersprache, der sprachlichen Kompetenz und dem eigenen Ausdruck. Körperarbeit, Tanz, Stimmübungen und Rollenspiele sind Elemente des Projekts. Theateriprovisationen eignen sich das Selbstvertrauen zu stärken und soziale Kompetenzen auszubauen.

Der Gruppe das Spielen zu lehren ist unser erstes Anliegen. Da es diesen Kindern und Jugendlichen oft an Vorstellungskraft und Kreativität mangelt. Die Lebendigkeit und Lebensfreude wird von den Kindern während des Spielens entdeckt. Dramatherapeutische Methoden helfen gezielt, spezielle Themen des Einzelnen und der Gruppe zu bearbeiten (z.B. Kontaktübungen und Grenzwahrnehmungen für aggressive Jugendliche). In Szenenarbeit werden Konflikte und Anliegen der Jugendlichen in direkter und symbolisch-verschlüsselter Form inszeniert.

Spiele, die den Kontakt und die Interaktion erleichtern, die Vertrauen schaffen, werden ergänzt durch leichte Körper- und Bewegungsübungen allein oder in der gesamten Gruppe. Um den SchülerInnen den Prozeß des sich Öffnens zu ermöglichen, wird in einer geschlossenen Gruppe gearbeitet.
Die Improvisation ermöglicht - durch die künstlerische Sprache - den SpielerInnen Unbewusstes spontan und unkontrolliert einbringen zu können. So werden Inhalte sichtbar und bearbeitbar.

Für die älteren SchülerInnen ist es wesentlich eine Perspektive für ihre weitere Zukunft zu entwickeln. Eigene Ziele zu kennen, kommunizieren zu können und an der Verwirklichung zu arbeiten. In Rollenspielen üben wir Bewerbungsgespräche und verbessern die Eigenpräsentation.

Die SchülerInnen sollen sich durch das Projekt möglichst lange unterstützt fühlen. Das Projekt soll sich zu einer Institution entwickeln, die die Jugendlichen als Anlaufstelle auch nach ihrer Schulzeit nützen können. D.h. eine -auch für alle ehemaligen- SchülerInnen von Kooperativen Mittelschulen offene Theatergruppe.
In weiterer Folge sollen sich Schulen für das Projekt an ihrer Schule bei seedingart bewerben können.

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